Die besten Westerngitarren Saiten

Es ist gar nicht so einfach, sich die passenden Westerngitarren Saiten auszuwählen. Aber nicht, weil nur wenige Varianten passend wären. Die Saiten bestehen meist aus Phosphorbronze oder Stahl. Manche Spieler haben allerdings eine Lieblingsmarke oder wollen weichere/härtere oder dickere/dünnere Saiten.

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Aus diesen Materialien können Westerngitarren Saiten bestehen

Stahl und Seide: Saiten aus diesem Material erklingen warm und sanft. Außerdem ist ihre Saitenspannung ziemlich hoch. Für Westerngitarren wird Seide eigentlich nicht verwendet. Allerdings gibt es spezielle Modelle, die als „Silk and Steel“ bekannt sind. Da ist die Saite an sich aus Kupferdraht. Dieser Kern ist wiederum mit Seide umwickelt.

 

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Bronzesaiten: In der Regel wird 80% Kupfer und 20% Zinn verwendet. Manchmal taucht auch der Begriff Phosphor-Bronze auf, wenn die Legierung aus Phosphor besteht. Solche Westerngitarren Saiten klingen dann wärmer, und nicht so hell wie normale 80/20 Bronze Saiten. Legierungen können also den Klang verändern – am besten ins Positive. Außerdem verhindern sie Oxidation und Korrosion.

 

Bei der Kupfer-Zinn-Mischung spricht man auch von „Phosphorbronze“.

 

Nickel Bronze: Auf manchen Westerngitarren werden auch diese Saiten aufgespannt. Als Material wird Kupfer verwendet, mit einem geringen Zinn- und Nickelanteil. Im Gegensatz zu Bronze klingen auch diese Saiten wärmer, nicht langweilig und ausgewogen.

 

Phosphorbronze-Modelle müssen also nicht immer „kalt“ und metallisch klingen. Sie können nämlich mit Phosphor-Legierungen versehen werden, oder es kann Nickel beigemischt werden.

Wie heißen Westerngitarren Saiten auf Englisch?

Westerngitarren finden ihren Einsatz vor allem in amerikanischer Musik, wie Country, Blues, Indiefolk, Folk und Bluegrass. In englischen Medien ist der Begriff „acoustic guitar strings“ verbreitet. Man verwendet also eine allgemeinere Bezeichnung, während im Deutschen strenger zwischen Westerngitarre und Spanischer/klassischer Gitarre unterschieden wird. Auf einer guten Westerngitarre ist steel aufgespannt, also Stahl. 

Welche Bedeutung hat der Trussrod bei der Westerngitarre?

Mit ihm wird die Spannung der Stahlsaiten ausgeglichen. Auf der Gitarre lastet schließlich eine Spannung, die abhängig von der Saitenart unterschiedlich hoch ausfällt. Wer dicke Stahlsaiten verwendet, erzeugt eine viel höhere Spannung als einer, der Nylon- oder selbst Bronzesaiten benutzt.

 

Wegen der hohen Spannung verformt sich der Hals konkav, wölbt sich also leicht nach innen. Mit der Abnahme der Saitenstärke wird er wieder konvex. Wer einen Trussrod verwendet, kann die Spannung manipulieren. Dass der Hals sich zu stark oder kaum krümmt, wird so verhindert.

Auch bei Westerngitarren Saiten spielen die Maße eine Rolle

Diese werden allerdings ausschließlich in Inches (in) angegeben, also nicht im metrischen, sondern im imperialien System. Für Nicht-Angelsachsen mag das etwas verwirrend sein. Ein Zoll beträgt genau 25,4 Millimeter. Man muss die angegebenen Größen also nur mit dem Taschenrechner mit 25,4 multiplizieren, und schon hat man sie in mm.

 

Eine Westerngitarre besitzt zumeist 6 Saiten. Manche Modelle haben auch 12. Beim 6-saitigen Modell ist die dünnste Saite der oberste Strang, wenn man das Instrument waagerecht hält. Die tiefste Saite ist ganz unten und besonders dick.

 

Wir bezeichnen die Dicke von Westerngitarren Saiten als „Stärke“, oder im Englischen auch als gauge oder tension. Wie wir erfahren haben, ist sie in Zoll (in) angegeben, und zwar auf 3 Stellen nach dem Komma genau. Bei einem Satz wird immer nur die dünnste und dickste Saite auf der Packung angegeben. Die Komma- und Maßangaben würden allerdings etwas kompliziert und verwirrend aussehen. Viele Menschen schauen weg, wenn sie komplizierte Formeln und Zahlen sehen. Deshalb werden die beiden Zoll-Größen noch einmal mit 1000 multipliziert, was eine gerade Zahl ergibt.

 

Folgende Sätze für die Westerngitarre sind besonders häufig und beliebt: Extra Light/Custom Light, Light/Custom Light, Medium sowie Heavy. Hier ist eine Liste von möglichen Sätzen von Westerngitarren Saiten zur Übersicht.

 

Extra dünn: zum Beispiel 0.010“-0.047“ –> allgemein dargestellt 10-47. Die dünnste Saite besitzt dann also einen Durchmesser von 0,254 mm, während die dickste 1.1938 mm groß ist

 

Dünn: 0.012“-0.053“ –> allgemein dargestellt 12-53

 

Medium: 0.013“-0.056“ –> allgemein dargestellt 13-56

 

Stark: 0.014“-0.059“ –> allgemein dargestellt 14-59

 

Am weitesten verbreitet ist übrigens der 0.011“-Saitensatz.

Wer hat die Saiten aus Phosphorbronze erfunden?

D’Addario ist ein Saitenhersteller aus East Farmingdale, New York. In den 1960ern hieß das Unternehmen „Darco Music Strings“. 1959 brachte Darco die erste verzinkte Stahlsaite auf den Markt. 5 Jahre später kamen nickel- und bronzeumwickelte Modelle hinzu. Die 80/20 Bronzesaiten wurden bereits in den 1930ern von D’Addario & Son entwickelt. Heute stellen fast alle Hersteller auch diese Saiten her.

Weshalb gibt es nicht viel mehr Westerngitarren Saiten-Modelle?

Wer sich im Internet oder im Gitarren-Fachgeschäft über Saiten informiert, stellt schnell fest, dass einige wenige Anbieter den ganzen Markt beherrschen. Oft haben diese dann ihre Saiten selbst erfunden. Moderne Saiten wurden erstmals im 20. Jahrhundert hergestellt. Seit einigen Jahren werden beschichtete Saiten immer beliebter.

 

Vor 200 Jahren wurden Saiten auch oft aus Schaf- oder Rinderdarm hergestellt. Es war notwendig, diese oft einzuölen. Außerdem konnten sie schnell reißen, weshalb die Saitenspannung niedrig gewesen sein musste.

Im Englischen nennt man eine Darmsaite übrigens „Catgut“. Dabei stellten auch die Angelsachsen ihre Saiten nicht aus Katzen-, sondern aus Rinder- oder Schafsdarm her.

 

Christian Frederick Martin baute bereits 1833 Gitarren, die er mit Stahlsaiten bestücken ließ. Charakteristisch für die Westerngitarre ist, dass ihre Saiten aus Metall sind. Das Dreadnough-Design vom Unternehmen C.F Martin wurde 1916 erschaffen. 1931 kamen die ersten Dreadnough-Gitarren auf den Markt. Die Zarge der Westerngitarre wurde breiter und ihr Korpus größer.

Welche Arten von Legierungen gibt es?

Es gibt Westerngitarren Saiten, die mit einem sehr dünnen Material beschichtet sind – um ein Vielfaches dünner als das Haar eines Menschen. Und dennoch fühlt sie sich nicht dicker an und hindert den Spieler nicht daran, hervorragend spielen zu können. Oft besteht die Legierung aus Polymeren oder Nanobeschichtungen. Letztere sind nur einen Milliardstel Millimeter dünn! Spezielle Westerngitarren Saiten sind sogar mit einer Polyester-Beschichtung versehen.

 

Auch die Firma Elixier Strings bringt Saiten mit einer ganz eigenen Beschichtung raus. Es handelt sich dabei entweder um Nano- oder um Optiwebvarianten. Der Anbieter Savarez stellt so genannte High Tension Saiten her, aber auch welche mit Corumbeschichtung und mit Kohlefaser.

 

Viele Nanobeschichtungen enthalten PFA-Kunststoff. Deren Verwendung ist nicht unumstritten. Manche Experten sind der Ansicht, PFA erhöhe das Risiko für diverse Krankheiten, wie Krebs, Schlaganfall oder Herzinfarkt. Andere meinen, die PFA-Werte in den Gitarrensaiten seien völlig unbedenklich.

Gibt es "sanftere" Westerngitarren Saiten?

Anfängern wird in der Regel davon abgeraten, auf der Westerngitarre zu spielen. Dies liegt insbesondere an ihren harten Saiten, mit denen sich das Gitarrenspiel schwieriger gestaltet. Heranwagen kann man sich mit Modellen, die mit leichteren Saiten bestückt worden sind. Mit der oben dargestellten Materialübersicht hast du bereits eine gute Vorstellung von ihnen.

 

Wenn du mit deinen Fingern Probleme hast, weil oder während du Westerngitarre spielst, solltest du dir eine andere Grifftechnik angewöhnen. Der Daumen, der von oben auf das Griffbrett reicht, sollte eher abgerundet sein. Wer die Finger flach hält, lässt das Gitarrenstück zu stumpf klingen. Dies gilt es zu vermeiden.

 

Moderne Westerngitarren Saiten bestehen aus Stahl oder Bronze. Damit sind sie härter als Plastik-Nylon, das für klassische Gitarren verwendet wird. 

 

Wer bereits eine Hornhaut hat, ist abgehärtet. Das Drücken auf die Saiten spürt man in diesem Fall nicht mehr so stark. Wer von heute auf morgen Schmerzen beim Gitarren spielen verspürt, leidet eventuell an größeren Beschwerden. In aller Regel ist dies aber einfach ein Symptom für empfindlichere Finger. Spiele nicht mehrere Stunden am Stück auf einer Westerngitarre, wenn die Hände schmerzen. Um gut zu spielen, benötigt man eine lockere Fingerhaltung. Mit Beschwerden spielt man jedoch oft verkrampft.

 

Selbst mit einem Plektrum ist es nicht immer einfach, mit besonders dicken Saiten zu spielen (zum Beispiel mit 13-56 oder 14-59 Modellen). Das erfordert einiges an Übung und Kraft. Die Zugkraft von dicken Saiten ist hoch, was die Spannung erhöht.

Muss ich bei der Auswahl von Westerngitarren Saiten wählerisch sein?

Manche Menschen mögen lieber Naturreis, andere wollen ganz weißen Reis essen. Dann gibt es wieder Leute, die mit allen Reissorten zufrieden sind. So ist es auch beim Kauf von Gitarrensaiten. Solange es sich um Saiten handelt, die hochwertig hergestellt worden sind, kann man wenig falsch machen. Sofern man nicht in einer besonderen Tonhöhe spielen will oder eben Schwierigkeiten mit den Fingern hat.

Die Saitenwahl hängt manchmal von der Gitarrenart ab

Von den Modellen Dreadnough und Jumbo wird ein kräftiger Klang erwartet. Gerade Jumbo-Gitarren besitzen eine große Resonanzdecke. Damit passen dickere Saiten auch zu diesem Modell, weil Jumbo-Gitarren unabhängig von den aufgespannten Westerngitarren Saiten tiefer klingen. Bei dünneren Saiten klingt die Gitarre zu künstlich, da sie nicht zum Gitarrenkörper passen. Die Gitarre ist aus Mahagoni, Zedern- oder Fichtenholz hergestellt. Das Bracing bzw. die Verstrebung führt zu einer stabileren Struktur.

 

Manche Leute verwenden gerne ältere Modelle der Westerngitarre. Solche Modelle erhalten heute das Label „Vintage“. Mit ihnen kommt Jazz oder Folk der 1960er Jahre natürlicher und echter rüber. Für altmodische Gitarren empfehlen wir Saiten mit rundem Kerndraht. Diese sind elastischer, bieten ein optimiertes Sustain und Vibrato und klingen wärmer. Für die Hersteller gestaltet sich die Umwicklung mit 80/20-Bronze schwieriger. Daher wird davon abgeraten, die Saiten zu kürzen.

Manche empfehlen auch, die Vintage-Modelle mit sehr dünnen Saiten zu bestücken. Beachte immer, dass die älteren Modelle nicht so robust sind und daher weniger Spannung und Zugkraft aushalten.

FAQ

1) Warum ist es wichtig, sich hochwertige Westerngitarren Saiten zu besorgen?

Bei einer akustischen Gitarre sollten die Saiten immer im besten Zustand sein. Auf jeden Fall, wenn man damit öffentlich aufritt. Bei einer E-Gitarre kommt die schlechte Qualität wegen dem Verstärker nicht so sehr zum Vorschein. Es lohnt sich, Zusatz-Saiten zu besorgen, da sie im Verhältnis zu anderem Gitarren-Zubehör weniger kosten.

2) Weshalb sind die Saiten nicht ewig haltbar?

Selbst die besten Saiten müssen irgendwann ausgewechselt werden. Unbeschichtete Gitarrensaiten bestehen aus dünnen Drahtsträngen, in denen sich winziger Staub und selbst abgestorbene Haut und Schweiß ansammeln kann. Dies verschlechtert den Klang und lässt die Gitarre kalt und dumpf klingen. Gerade Hobby-Musiker gewöhnen sich leider an den Klang. Wenn sie immer das gleiche Instrument benutzen, bemerken sie eventuell nicht, dass die Gitarre keine klaren und deutlichen Töne mehr erzeugen kann. Auch die Oxidation unbeschichteter Westerngitarren Saiten ist eine Gefahr.

 

Auf Stahlsaiten kann man 7 bis 20 Stunden spielen, bis man sie auswechseln sollte. Je seltener du spielst, desto geringer fällt die Lebensdauer im Bezug auf die Spielstunden aus.

2.1) Setzt sich auf allen Saiten viel unsichtbarer Schmutz ab?

Nein, Platinmodelle haben einen besonders glatten Drahl. Sie weisen keine Wicklungen oder Rillen auf. Bei der Wound-Wickelart wird ein dünner Draht um einen Kern aus Stahl oder Nylon gewickelt. Dies ist in der Regel der Fall bei Phosphorbronze-Modellen, aber auch bei Legierungen.

2.2) Warum werden gewickelte Saiten oft benutzt?

Weil das Saitenvolumen auf diese Weise erhöht wird. Tiefere Saiten sind dicker und besitzen eine geringere Spannung. Hier sind gewickelte Saiten gut geeignet. Dagegen werden die glatten Platinmodelle zum Beispiel beim hohen E verwendet.

3) Auf was muss ich achten, wenn ich Westerngitarren Saiten kaufen will?

Stimmstabilität: Damit ist gemeint, dass sich die Gitarre nicht frühzeitig verstimmt. Tut sie das bereits nach dem Stimmen während dem ersten Spielen, besitzen die Saiten eine besonders geringe Stimmstabilität. Dann ist es in jedem Fall nötig, sie auszutauschen.

 

Rostschutz: Es gibt Materialien, die von Natur aus gegen Rost geschützt sind. Das wären zum Beispiel Edelstahl-Saiten. Leider schützen diese nicht gegen Schmutzablagerungen. Das wird eher mit glatten Legierungen erreicht. Wenn du gegen Nickel allergisch bist, solltest du allerdings darauf achten, keine Saiten mit Nickelbeschichtung zu kaufen.

 

Stärke/Gauge: Es gibt Light und Heavy Light Gauge. Für Westerngitarren werden oft kräftige Heavy Gauge Modelle verwendet.

4) Wie heißen Westerngitarren Saiten auf Englisch?

Westerngitarren finden ihren Einsatz vor allem in amerikanischer Musik, wie Country, Blues, Indiefolk, Folk und Bluegrass. In englischen Medien ist der Begriff „acoustic guitar strings“ verbreitet. Man verwendet also eine allgemeinere Bezeichnung, während im Deutschen strenger zwischen Westerngitarre und Spanischer/klassischer Gitarre unterschieden wird. Auf einer guten Westerngitarre ist steel aufgespannt, also Stahl. 

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